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Die kleine Galerie in Schwabing
für großartige Kunst in München.

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In einer Zeit, in der virtuelle Umgebungen, künstliche Intelligenz und interaktive Medien unsere Lebenswelten durchdringen, stellt sich die Frage, inwieweit wir noch Spieler*innen sind – oder längst Teil des Spiels. Das Konzept steht hier für virtuelle Welten, in denen Avatare unsere Identität übernehmen, für algorithmische Systeme, die unser Verhalten steuern, oder für gesellschaftliche Strukturen, in denen wir uns nach unsichtbaren Regeln bewegen. Die Digitalisierung hat eine Umgebung geschaffen, in der Grenzen zwischen Realität und Simulation verschwimmen und unsere Entscheidungen durch Code, Daten und maschinelle Prozesse beeinflusst werden.

„Inside the Game“ ist zugleich ein Zustand und eine Metapher. Es beschreibt, wie wir durch immersive Technologien tief in digitale Umgebungen eintauchen – sei es durch Virtual Reality, Gamification oder soziale Netzwerke.

Die Frage ist: Können wir noch zwischen Spiel und Wirklichkeit unterscheiden? Wer bestimmt die Spielregeln, und gibt es überhaupt noch ein „Außerhalb“ des Spiels?

Die digitale Revolution hat nicht nur die Art und Weise verändert, wie wir kommunizieren und interagieren, sondern auch unser Selbstverständnis. „Inside the Game“ ruft dazu auf, darüber nachzudenken, wie wir unsere Position in dieser neuen Realität definieren – als aktive Gestalter*innen oder als Figuren in einem Spiel, dessen Architektur wir nur bedingt durchschauen.

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Gerhard Gerstberger überschreitet mit seinem Arbeiten keine äußeren Grenzen, sondern betritt innere Fremden, die eigenen Traumbilder, Lustgründe, Abgründe. Zu sehen in der Ausstellung sind Bilder aus der Serie „Topogene“. Das sind kleinformatige aus einem Fluss heraus entstandene Arbeiten. Bei der Enstehung wurde keine Rücksicht auf ästhetische Prinzipien genommen.

Ausgangspunkt für eine Linie oder eine Formgebung war ein Punkt - Topos - aus dem heraus sich alles entwickeln konnte. Erstmals sind aktuelle Malereien auf Leinwand ausgestellt, die - von seinen Topogenen ausgehend - auf größere Formate gemalt wurden.

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Maximilian Zander zeigt Linienspiele und Aktzeichnungen in der GALERiNi.

Seine Bilder sind keine dekorativen Arbeiten, wie man auf den ersten Blick vermuten könnte, sondern ein Zusammenspiel komplexer Wirkungen. Die dominierenden Farben lösen psychologische Reaktionen und Assoziationen aus. Was empfindet man bei Grün oder Rot? Rot ist nah, Blau ist fern, Gelb ist die Symbolfarbe des Neides usw. In verschiedenen Kulturen bedingen unterschiedliche Lebensweisen unterschiedliche Farbwirkungen. In diesem Trommelfeuer der Wahrnehmungen versteckt Maximilian Zander lineare Figuren. Und er lädt uns zu einem Spiel ein. 1. Entdecke die Figuren. 2. Wen könnten die Figuren darstellen? Oder sind die Figuren symbolischeDarstellungen der Menschen unserer Zeit, verloren in einem Meer aus Gefühlen?

Je nach Zustand des Betrachters entfachen die Bilder somit kreative Wirkung.

Auch die Aktzeichnungen verlangen eine aktive Beteiligung des Betrachters. Körperstellungen und Proportionen sind verzerrt und anatomisch falsch dargestellt. Der deformierte Mensch in unserer Zeit? Oder die Wahrnehmung des Künstlers der Menschen?

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